Intermediale Kunsttherapie bereichert Sprache und Denken um das Handeln und Erleben und wirkt dabei ...
- Lebensfreude, Kreativität, Resilienz und Ressourcen zu stärken
- Ausgleich zu finden zu leistungsorientierten Tätigkeiten in Schule / Ausbildung / Beruf
- Gefühle auszudrücken, zu verstehen, konstruktiv zu lenken um Bedürfnisse (wie z.B. Sicherheit, Autonomie, Verbundenheit) Wünsche, Grenzen zu erkennen
- über die Gestaltung innere Ordnung zu schaffen
- bei Krisen, Stress und Überforderung Entlastung zu erfahren
- die Selbstwirksamkeit zu aktivieren und zu stärken
- bei der Auseinandersetzung mit Schmerzen und Krankheit (kurativ & palliativ)
- bei psychischen, psychosomatischen und somatischen Herausforderungen
- in der Nachbehandlung oder Vorbereitung eines Klinik- oder Spitalaufenthalts
- beim Aufbau der Tagesstruktur nach einem stationären Aufenthalt
- in Krisen, Erschütterungen und Schicksalsschlägen Fuss zu fassen
- Kraft zu gewinnen für Übergangs- und Veränderungssituationen
- ...
Mehr zur intermedialen Kunsttherapie ...
- Die Kraft der Heilung: Neuer Bericht der WHO zeigt, wie Kunst zur erfolgreichen Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten beitragen kann @WHO Weltgesundheitsorganisation, 15 November 2023
- Warum kann eine Kunsttherapie bei Angststörungen helfen? @Neurologen und Psychiater im Netz, 07.02.2023
- What is the evidence on the role of the arts in improving health and wellbeing? @WHO Weltgesundheitsorganisation, Health Evidence Network synthesis report 67, 5 November 2019
- Video Kunsttherapie kurz erklärt - @Kunsttherapie-Netzwerk e.V.
In der intermedialen Kunsttherapie werden die künstlerischen Tätigkeiten, als Mittel zur Unterstützung der psychischen Gesundheit eingesetzt. Sie bezieht sie sich auf einen klientenzentrierten Ansatz nach der humanistischen Psychologie, u. a. nach Carl Rogers. Sie vertritt die Grundhaltung, die Klient:in ist die Expert:in und Gestalter:in für ihr Leben. Im spielerischen kreativen Tun, im bildnerischen Gestalten und Formen, im Schreiben, im Bewegen sowie im szenischen Spiel zeigt sich der spontane künstlerische Ausdruck innerer Themen und wird wertfrei, sicht-, fühl- und hörbar im Hier und Jetzt.
Die Kombination oder der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Medien erlaubt die intermodale Dezentrierung, was bedeutet, dass während des Settings auf den künstlerischen Prozess fokussiert wird und nicht primär auf das Problem. Was so erfahrbar, reflektiert und verstanden wird, weist den Weg über vorhandene Ressourcen hin zu gewünschten Veränderungen im Alltag.
Die Kunsttherapie bietet sich als eigenständige Therapieform an, als Ergänzung zu anderen Behandlungsformen, als Überbrückung zu einem stationären/ambulanten Therapieplatz oder zum Aufbau einer Tagesstruktur und Wiedereingliederung in den Alltag nach einem Klinik- oder Spitalaufenthalt.