Als Kunsttherapeutin eröffne ich den Raum für Sie, damit Ihr innerer Prozess Form annehmen darf.

Entfalten Sie sich im Spiegel Ihrer Werke. Begegnen Sie sich selbst — authentisch, frei und gestaltgebend.


Corinne Ippoliti, 1982, intermediale Kunsttherapeutin, Ehefrau, Mutter, im Wallis geboren im Kanton Bern zuhause. Krankenkassenanerkennung über Zusatzversicherung EMR, EGK und VISANA > ZSR-Nr.  F708763  |  Mitglied im Berufsverband MITKUNST  | auf der Therapeutenliste Oda Artecura und ErfahrungsMedizinisches Register EMR

Wie ich therapeutische Begleitung gestalte ...

Der Fokus ruht auf Ressourcen, der Prozessorientierung und auf dem Veränderbaren. Künstlerisches Handeln heisst für mich, im Alltag und in der Arbeit mehr Optionen zur Verfügung zu haben, Festgefahrenes in Bewegung zu bringen, mir Momente ohne Leistungsdruck zu schenken, spielerisch mit mir in Kontakt zu sein und immer wieder aufs Neue inspiriert zu werden.


Mit diesem Erfahrungsraum, mit meiner Herzlichkeit, dem Wissen um den Wert für die persönliche Entwicklung, einer wertschätzenden und einfühlsamen Haltung und ohne Scheu vor Neuem, gestalte ich Begleitung. Ihre vorhandenen oder vorstellbaren Handlungs-, Denk- und Gefühlsspielräume stehen im Mittelpunkt. Mit Achtsamkeit und Interesse begegne ich Ihnen, Ihrer Geschichte, Ihren Facetten, Ihren Ecken und Kanten, Ihren Widersprüchen, Ihrem Mut und Ihrer Kraft. 

Ihr Prozess und Ihre Gestaltungen erhalten Raum für Selbstverstehen, Orientierung und neue Perspektiven und dienen im Alltag als Anker und weisen den Weg, sicherer zu werden in Ihrem Sein, Können und Tun.  


Ich unterliege der Schweigepflicht und arbeite nach den Ethikrichtlinien der Dachorganisation der Schweizer Berufsverbände für Therapien mit künstlerischen Medien, OdA Artecura.

Berufserfahrung ...

2022–jetzt | Kunsttherapeutin in eigener Praxis
2026 | Bellevue im Kunstmuseum Thun,  ein kunsttherapeutisches Angebot für die Bewohnenden der Tertianum Residenz Bellevue-Park in Thun
2024 | Stellvertretung, Klinik Wysshölzli
2019–2022 | Kunsttherapeutin, Klinik Wysshölzli

2018–2019 | Kunsttherapeutische Praktika Psychiatrische Dienste Olten, Klinik Wysshölzli, Klinik Südhang
2003–2024 | Administrative Anstellungen u. a. in der Hotellerie, im Kunsthandel und an der Musik- und Volksschule

Ausbildung ...

Ende 2026 | Eidgenössiches Diplom
2019 | Branchenzertifikat intermediale Kunsttherapie, SfG BB Schule für Gestaltung Bern Biel
2019–2022 | Ausbildung zur intermedialen Kunsttherapeutin, Schule für Gestaltung Bern 
2019 | Medizinische Grundlagen, Beratung Bildung Begleitung, Beat Grossniklaus 
2009–2012 | Studium Master of Arts in Art Education, HKB Hochschule der Künste Bern

2006–2009 | Bachelor of Arts in Vermittlung von Kunst und Design, HSLU Hochschule Luzern

2005–2006 | Gestalterischer Vorkurs, Neue Schule für Gestaltung Langenthal

2001–2002 | Kaufmännische Berufsmaturität, Staat Wallis, Departement für Erziehung, Kultur und Sport, Sion

1998–2001 | Zweisprachiges Diplom der Handelsmittelschule, Handelsmittelschule Sierre

Laufende Weiterbildung und Supervision ...

Ich nehme regelmäßig an Weiterbildungen und Supervision teil, um die Qualität meiner therapeutischen Begleitung zu sichern. U. a. Kunsttherapeutische Verfahren in der Geriatrie, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft; Wundertüte Familie - Familien verstehen, mit Familienthemen und Familien therapeutisch arbeiten, Semnos Akademie für Kreative Leibtherapie; Essstörungen & Sucht, Dramatherapie, St. Gallen; Die Kraft der Disharmonie, iac Ausbildungszentrum, Zürich; Kunsttherapie bei Trauma, Magenta Akademie, Reiden; Continuum, Praxis der Körperpräsenz und Selbstregulierung mit Hilfe von Körperreisen und der Erforschung von Bewegung-, Atem- und Tonimpulsen, Catherine Kocher, Zürich; Körperwissen: Bewegung malen - Bilder bewegen, Magenta Akademie, Reiden 

Kunsttherapie und Wollsocken ...

Mein liebster Freund meinte zu mir, als ich mit der Ausbildung zur intermedialen Kunsttherapeutin anfing: «Oh, jetzt wirst du nur noch in Wollsocken rumlaufen.» Wie habe ich mich gegen dieses Klischee gewehrt! Im Laufe der Zeit jedoch habe ich die Wollsocken wertschätzen gelernt. Sie werden mich zwar nicht in ihnen antreffen, ausser an wirklich kalten Wintertagen, aber sie sind für mich zum Sinnbild für die Kunsttherapie geworden. Für die Erfahrungen aus meiner kunsttherapeutischen Arbeit und meiner Selbsterfahrung, für das wohlige oder eben wollige Gefühl, das sich einstellt, wenn Sie im Kreativsein beginnen, sich liebevoll zu betrachten und dabei zu wachsen. 


Wie ich mich gestalterisch ausdrücke ...


schlaftrunken 

Mixed-Media-Rauminstallation mit Salz und Eisengallustinte,  6,55 m × 6,42 m × 2,4 m, 2009 

schlafplatz

Mixed-Media-Installation mit Auftausalz, 1,6 × 0,7 × 0,3 m, 2011 

«Theater(er)leben»  Konzept und Ausstellungsgestaltung des Theaters Ratten07, Berlin, 2011

«Übergänge» Fotocollage, A4, 2018

erwachen – in scharfen Kanten und weichen Falten 

Mixed-Media-Installation mit Lavendeldruck, 50 × 30 × 50 cm, 2018 

in der Stille des Waldes lernen Wurzeln wachsen

Fotocollage und Installation, 15 × 30 cm, 2019 

du fehlst.

Fotocollage und Zeichnung, 10 × 25 cm, 2020 

skizzieren im Zug...
Kugelschreiber auf Papier, 25 x 18 cm
immer wieder mal

Mona oder so

Collage aus Schnipsel,
Papier, A4, 2024

ich bin ich

Gedicht 2022 

auf der Bühne
im Ensemble des FTO Brig, 2013–2018
(Foto: Freies Theater Oberwallis)